Garantiert H5N1-resistent
Die Kieler Nachrichten haben mit ihren Google Ads die Lösung für vogelgrippenverängstigte Geflügelliebhaber. Statt des lebenden Federviehs tut es zur Not ja auch ein Plastiktier.
Charlotte Gonzalez
heißt eine junge flickernde Französin, auf die Spreeblick mich aufmerksam machte.

Ihre Bilder von den Pariser Protesten sind wirklich beeindruckend.
Allerdings frage ich mich beim Betrachten von Szenen wie der oben stets aufs Neue, wie man bloß auf die bescheuerte Idee kommt, man dürfe fremder Leute Autos und anderes Eigentum demolieren und in Brand setzen, wenn man mit der Regierung unzufrieden ist.
Da wo ich politisch herkomme, werden Leute auf solchen Fotos unkenntlich gemacht.
Man moechte doch der Staatsmacht nicht gleich Beweisfotos zuschanzen.
Bin etwas überrascht, dass das ignoriert wird.
Ach ja und an Gorch: Es gibt durchaus Weltanschauungen, in denen privates Eigentum keinen hohen Stellenwert besitzt.
Zudem: Der Vertreter des Souverän hat ja nun auch beschlossen, die Damen und Herren Protestierer in ihren Rechten zu beschneiden.
· KaiK um 12:41 Uhr
Da wo ich politisch herkomme, macht man sich einfach nicht strafbar, wenn man nicht der Staatsmacht anheimfallen möchte.
Außerdem ist auf dem Foto gar keine von den abgebildeten Personen verübte strafbare Handlung zu erkennen.
· Gorch um 19:03 Uhr
Gorch, in der Realitaet sieht das so aus: Du bist dabeigewesen, Du kannst mind. Leute identifizieren.
Deshalb kesseln sie Dich ein, erfassen Deine Personalien und, wenn zuviele im Kessel sind, sperren sie dich erstmal irgendwo ein, bis Du dran kommst.
· KaiK um 20:06 Uhr
Darf ich die Bilder eigentlich auch einfach mal wahnsinnig gut und schön, ja fast schon zu schön finden?
· Zonix um 22:20 Uhr
Gute Tat des Tages
Carsten Spengemann versehentlich beim Aussteigen aus dem IC in die Hacken und die Sporttasche treten.
Wo ist Cherno Jobatey, wenn man ihn braucht….
· KaiK um 09:18 Uhr am 31.03.2006
Consultant-Flood
Flughafen Muenchen, 0813pm EST.
Ein Schwarm IT-Consultant-Drohnen der Firma National Instruments nimmt Kurs auf den Bereich der Wartehalle in dem ich auf meinen Flug nach Hause warte.
Spooky. Selbe Schuhe, blaue Button Down Hemden mit eingesticktem Firmennamen, alle gleich, alle Bordcases von derselben Firma, alle mit Dell Laptops auf dem Schoss, sitzen sie nun neben mir und quaseln mit den exakt gleichen Headsets ihrer baugleichen schwarzen Siemenstelefone mit Gott und der Welt. Vielleicht auch untereinander.
Und wenn der Boss anruft, rotten sie sich noch enger zusammen und berichten ganz aufgeregt von ihrem Tag im Aussendienst beim Kunden.
Sagte ich schon? Spooky!
Was bin ich froh, dass ich “was mit Medien” mache.
Neben mir sitzt ein Hohlkopf von RTL2, der lauthals Programmplaene in sein Firmenhandy bruellt.
Mal alles aufschreiben und ein paar Bekannten geben, die “was beim Fernsehen” machen
Dabei dachte ich, Button Down-Hemden gingen zur Zeit gar nicht. Kamen die von jenseits des großen Teiches?
· Gorch um 20:59 Uhr
pr0n
This privacy flaw has caused my fiancé and I to break-up after having dated for 5 years.
Gefunden bei: Bildschirmarbeitsplatz
Meinung statt Fakten?
Die Spreeblogger schreiben wieder was zur aktuellen Blog-Debatte. Nach Maxens Ansicht sei es gar nicht die Aufgabe von Bloggern, sauber recherchierte Nachrichten zu transportieren. Von Blogs würden ihre Leser stattdessen Meinungen verlangen.
Wenn Informationen die Waren der Journalisten sind, dann sind Meinungen die Waren der Blogger.
Klingt nicht grundverkehrt. Allerdings übersieht Max, daß einerseits Journalismus natürlich nie völlig objektiv und bar persönlicher Meinung ist und auf der anderen Seite auch eine in Blogs klar als solche gekennzeichnete subjektive Sicht auf die Dinge mehr Gewicht erhält, wenn sie mit zutreffenden und sorgfältig gewonnen tatsächlichen Erkenntnissen unterfüttert wird.
Und schließlich wildern Blogs häufig in der Sphäre der Fakten und Nachrichten. “Meine Freundin wurde rausgeworfen von ihrem Arbeitgeber, weil sie mehr Geld für längere Arbeitszeiten verlangte” ist keine Meinungsäußerung, sondern eine Tatsachenbehauptung. Das gleiche gilt für die Verbreitung des Weißrussland-Videos.
