ohne pointe

das wohl patriotischste Blog aus dem Land der Kernspalter und Autobauer

Sonntagsfrage
Hobby: Nachtisch

Nachdem die wirklich wichtigen Themen Buch, Musik und Film an den vergangenen Sonntagen abgefragt wurden, gönnen wir uns diese Woche einen leichten Exkurs. Und zwar in Richtung Nachtisch im Allgemeinen, resp. Joghurt und Puddings im Speziellen.

Bitte nennt mir Eure drei Lieblingsdesserts. Egal ob gekauft, im Restaurant geordert oder von mir aus auch gern vom Hotelpersonal aufs Zimmer gebracht. Es muss auch nicht unbedingt in den letzten vier Wochen verspeist worden sein, da ich diese Frage vermutlich nicht alle vier Wochen stellen werde.

PS: Ja, ich bin mir bewußt, daß zwei der Autoren sich gerade an Diäten versuchen. Aber da müßt ihr jetzt durch. Ihr schafft das!

CoBi am 09.04.2006 um 17:43 Uhr

So, dann fange ich einfach mal an:

Joghurt mit der Ecke

Früher auch als Schlemmerjoghurt von Müller bekannt. Und dann irgendwie auch nur die Sorte Kirsch. Aber die um so lieber und auch nur wohldosiert. Ich verrühre das auch nicht, sondern kippe einfach nur die Kirschen über den vorher gut durchmischten Joghurt und versuche mich dann werbefernsehtaugliche Löffel zu heben. Und wenn die Kirschen vor dem Joghurt alle sind, ist das auch nicht weiter schlimm. Denn könnte ich auch pur essen.

Ruf Schokoladenpudding Extra

Muss man zwar noch selber Hand anlegen, aber dafür ist es um so schokoladiger. Die paar Cent lohnen sich wirklich, denn wenn ich braunen Zucker essen will, kann ich auch zu Nutella greifen.

Obstgarten

Auch so eine merkwürdige Sache. Vermutlich weil auch hier Frucht und Trägermasse getrennt sind. Und ich kann mich auch nie entscheiden, ob ich nun die ganz große Packung kaufe, oder dann doch lieber bei der kleinen Packung bleibe, weil deren Fruchtanteil höher ist. Eine verflixte Sache.

· CoBi um 17:50 Uhr

uhmm, schwierig. Auf die Schnelle kriege ich da jetzt auch nix exotisches zusammengegoogelt, mit dem man protzen koennte, deshalb uncool aber ehrlich:

Dessert 1:
Ich glaube, am liebsten esse ich gebratene Bananen oder wie immer man das nennen will. Bananen (geschaelt!) mit reichlich Zucker und etwas Fettigkeit in den Ofen, warten, bis der Zucker karamelisiert und reichlich Vanillesosse drueber.

Dessert 2:
An zweiter Stelle steht wohl der Schokopudding von Aldi. Der hat eine angenehme Konsistenz, ist nicht zu suess und funktioniert auch sehr gut in Kombination mit:

Dessert 3:
Eingekochte Sauerkirschen.

Wobei, eigentlich bin ich gar kein Dessertfan, meist bin ich nach dem normalen Essen satt genug, deshalb bilden Nachspeisen bei mir eher die Ausnahme

· nobbie um 17:54 Uhr

Almighurt Mohn-Marzipan
Sieht aus wie Ameisenjoghurt, schmeckt aber genial. Der Mohn ist schön knusprig. Nach dem Essen an die Mohnkörner zwischen den Zähnen denken.

Vla

Inzwischen fast in jedem Supermarkt um die Ecke auch im großen Eimer zu erhalten, so dass man sich nicht mehr mit “ich muss mal wieder Zeug in Holland kaufen” rausreden kann.

Jobst
Fruchtjoghurt von Dr. Oetker. Angenehm wenig gesüßt und viel Frucht. Am liebsten die Kiwi-Stachelbeer-Variante.

Emmi Griesbrei
Genauso teuer wie der von Landliebe, doch massiv leckerer und appetitlicher aussehend. Besonders die Zimt+Apfel-Variante ist zu empfehlen.

Oh, das waren ja vier…

· Zonix um 18:17 Uhr

OK, jetzt wirds kalorienreich!

1) Flan Caramel con Dulce de Leche
Allein der aus Eiern und einer Kilotonne Zucker gerührte argentinische Pudding Flan Caramel liegt Jahrhunderte auf der Huefte. Dazu noch die selbstgemachte Dulce de Leche meines Lieblingsargentiniers, da wird jedem Kalorienzaehler von Weight-Watchers schwindelig. Ach ja, in Argentinien schmiert man sich Dulce de Leche aufs Brot, da koennt ihr Nudossis einpacken…

2) Ich will nicht strunzen, aber ich beherrsche die Zubereitung von Sorbets und Mousses sehr gut. Daher ist mein zweitliebstes Dessert ein Nachspeisenteller von frischer Mouse au Chocolat au lait an Paradiesfruchtsorbet. Zweitliebstes Dessert deshalb, weil es einfach schweineviel Arbeit ist und ich fuer die 10Minuten Zungenorgasmus einen halben Tag in der Kueche stehen muss.

3) Ich mags einfach und praktisch: Frueher wars Spaghetti-Eis, heute ist es Häagen-Dazs Strawberry Cheesecake.
A propos Cheesecake: Ich kann einen ziemlich geilen NY Cheesecake backen (Grundsaetzlich zerstossene Kekse mit Butter als Boden und ziemlich viel Philadelphia mit noch mehr Zucker), das waere dann meine Nummer 4…

So. Und warum wird man hier nicht nach seinen Lieblings-TV-Serien gefragt? (1. Tagesschau, 2. Schillerstrasse, 3. King Kong)

· KaiK um 20:05 Uhr

Nachtisch als Hobby? Ich vertilge professionell Nachspeisen.

Meine Dessertvorlieben sind recht vielseitig. Ein einfacher Schokoladenpudding (besser selbstgekocht als aus dem Plastikbecher) erfreut mich ebenso wie ein feines Mousse. Schokoladeneis mit Bananenstücken verfeinert ist genauso lecker wie ein Stück schlichter Marmorkuchen oder selbstgemachte Pfannkuchen.

· Gorch um 20:32 Uhr

Puddings, Joghurts und ähnliche fertige Desserts aus dem Supermarkt sind schon länger nicht mehr so mein Fall. Nicht weil sie nicht schmecken würden, sondern weil ich kein großes Bedürfnis nach regelmäßigen Desserts (dieser Art) habe.
Eis sortiere ich von der Liste, sonst fällt die Entscheidung zu schwer. Da gibt es von Zitronen-Wodka-Sorbet über Kugeleis bis Häagen-Dazs viel zu viele Favoriten.

Wenn ich mir also Desserts zuführe, dann immer irgendwelche aufwendigeren, selbstgemachten Sachen; eben darum diese dann nicht wöchentlich, sondern nur ab und zu. Leider bezahlt mich niemand, die Sachen zuzubereiten. Und einfach so ein-, zweimal in der Woche Zeit investieren, würde mir die Zeit für d’ohp nehmen. So egoistisch will ich nicht sein.

Zuletzt (für längere Zeit) waren da trotzdem:

Jetzt kommt noch hinzu, dass in einigen Sachen rohe Eier sind. Ich bin Nichtraucher und Nichtgrippler, darum sind die Desserts schon und für länger kein Thema mehr. Ist mir ein Lebensmittelrisiko zu viel. Trotzdem sind sie mit die letzten und liebsten, die ich verzehrt habe. Das Schicksal scheint meiner Diät auch gewogen zu sein.

Babà al Rum

Ein italienisches Gebäck, eingelegt in Rum. Diese, kleinen Champignons ähnliche, Teigstücke sind so lecker wie süß und alkoholgetränkt. Aber nur, wenn sie direkt aus Italien kommen – in meinem Fall in großen Gläsern von Alberti. Die Discounter-Variante ist geschmacksarm und wässrig bis luftig.

Mittlerweile bin ich auch auf ein Rezept gestoßen. Nicht exakt gleich, aber irgendwann werde ich mich daran versuchen. Es findet sich immer so schwer jemand, der mir die Dinger regelmäßig aus Italien mitbringt.

Rotweinkuchen_teig_

Genau. Der Teig, die Rohmasse, nicht der fertige Kuchen. Gebacken schmeckt der auch sehr gut, aber quasi als Dessertalternative liebe ich den rohen, angerührten Teig. Das geht so weit, dass ich auch schon nur etwas Teig zum Essen hergestellt habe.

Der Teig besteht aus Mehl, Zucker, Margarine, Kakaopulver, Schokostreusel, Rotwein und Eiern. Backpulver entfällt in der reinen Teigvariante.

Eigentlich Tiramisu, aber auch das fällt flach und darum war es zuletzt Vanillepudding.

Selbstgemacht. Mit Klümpchen. Die sind wichtig, weil lecker. Noch warm schmeckt mir der Pudding am besten. Wenn ich richtig Kalorien klotzen will (und weil man ja Obst essen soll), dann gibt es dazu noch in Alkohol und Zucker eingelegte Früchte. Handgefertigt, allerdings nicht von mir, sondern von der Verwandschaft; oder Bekannten meiner Eltern.

Den Pudding gab es zuletzt als Mogelpackung aka selbstgemacht mit Vanillepulver, aber wenn Zeit und Vanilleschote da sind, dann lieber komplett selbst hergestellt.

· DenKa um 11:57 Uhr am 10.04.2006

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