Fleisch, Feuer und so
Fingerfood
Was wirklich eklig und unangenehm ist?
Öl, Joghurt, Senf, Ketchup, whatever, das/der von Pizza, Döner, Bratwurst, whatever again in größeren Mengen zwischen die Finger rinnt. Am Fingeransatz in der Kuhle sammelt sich das schlimmstenfalls noch klebrige Zeug und vergrätzt einem jeden Spaß. Ein widerliches Gefühl. Feucht, kalt, klebrig.
Mit kurzer Zunge steht man dann vor einem Dilemma. Den Knigge im Hinterkopf (eine Sauerei immer möglichst klein halten!) versucht man einen Rest von Würde zu bewahren und spreizt die Finger in allen anatomisch möglichen Winkeln ab. Den zurückgrüßenden Trekkie ignorierend geht es jetzt darum, mit der Zunge zur Sauce zu finden, ohne sich einen Finger ins Nasenloch zu stoßen. Während man zwischen den Griffeln züngelt wie ein pubertierender Jugendlicher und die Begleitung sich schrittweise entfernt, krampft der erste Finger oder knackst es bedenklich in den Gelenken.
Ein erster Erfolg, die Pampe ist über den ganzen Finger verschmiert. Auf den bis dato gewahrten Anstands-Knigge kann man jetzt auch ganz verzichten und sich einmal beherzt richtig zwischen den Fingern festsaugen. Am Ende klebt immer noch Sauce zwischen den Fingern. Zusätzlich ziert sie nun auch die Nasenspitze und wahlweise die rechte oder linke Wange.
Kapitulation. Erfrischungstuch, Wasser oder gleich eine Dusche muss her.
Daher präferiert der entwickelte Mensch ja auch die Nahrungsaufnahme mit Messer und Gabel. Zu diesem Zweck wurden meines Wissens auch zahlreiche, wohlschmeckende Umsätzungsformen, auf Tellern dargereicht, entwickelt. Gut, dass wir die Wahl haben.
· fishy um 13:40 Uhr am 01.05.2006
Ausserdem: Machst Du nicht gerade eine Gewichtsreduktion (Hallo Adsense)
· KaiK um 15:41 Uhr am 01.05.2006
Versicherungs-Anzeigen sollen am besten laufen. Müßte also mal einer was bloggen über Beckmann und seinen Zweitjob.
Aber im Moment sehe ich hier gar nix adsensiges.
· Gorch um 10:50 Uhr am 02.05.2006
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