_______________
Alles vergeht und wenn man es noch so Gernhardt.
Um ihn zu ehren, wie er war /
gibt hier nur einen Kommentar.
· CoBi um 15:20 Uhr
Auf und davon gegangen,
bleibt der Rest gefangen
in Reform und Gegenwart;
schon hier fehlt Gernhardt.
· DenKa um 16:19 Uhr
Oh mann,
was habe ich fuer ein schlechtes Gewissen.
Es ist total absurd, ich weiss, aber ich hab am Tag vorher das Abo der Titanic gekuendigt, mit dem Gedanken, “mit mehr von Gernhardt waer das nich’ passiert!”
Das kann doch kein Zufall sein… Ich fuehle mich wirklich merkwuerdig…
SvenK gibt vorerst dem HErrn die Schuld….
· KaiK um 10:09 Uhr am 02.07.2006
Es ist jetzt nicht so, dass mich das nicht auch sehr beruehren wuerde, aber besser als Defunct kann man es nicht sagen, wenigstens faellt mir nix ein…
· nobbie um 11:51 Uhr am 02.07.2006
Und dann war da noch …
.. die Lokalmoderatorin, die in euphorischem Überschwang verlangt, daß man doch die Fanmeilen ob der Massenandräge in Fankilometer umbenennen möge.
Ja ne klar. Dieses imperiale Maßsystem mag verwirrend sein, aber drei Schuhläden sind noch keine Meile.
Ein Kilometerstein journalistischer Inchkompetenz
· nobbie um 16:07 Uhr am 30.06.2006
Danke Pro7
Da freut man sich, daß heute mal ein fußballfreier Tag ist und was entdeckt man, wenn man durchs Abendprogramm blättert? Genau, die FiFa hats in die PrimeTime von Pro7 geschafft. Dabei haben die da doch extra versprochen, daß es bei ihnen keinen Fußball gibt. Frechheit!
Für Gorch: Hättet Ihr Final Fantasy nicht an einem anderen Tag zeigen können?
Gorch arbeitet bei ProSieben? Cool.
· KaiK um 08:53 Uhr am 29.06.2006
Jetzt wo sein Vorname bekannt ist, kannst Du ihn auch ruhig Für nennen.
· CoBi um 10:20 Uhr am 29.06.2006
War mir bisher auch nicht bekannt. Und dieser Kommentar sollte das Gegenteil beweisen.
Und Cobi: Erinnere mich mal beizeiten an das Stichwort [AUTOZENSIERT].
· Gorch um 19:07 Uhr am 29.06.2006
Sturm und Drang
Lauf ich durch Deutschland bei Tag,
ist alles so stad.
Lauf ich durch Deutschland bei Nacht,
erst recht niemand lacht.
Ohne Worte
Sich beim Fußballabend im heimischen Zuhause im Beisein zweier schweigsamer Alibiglotzer heiser zu brüllen, ist eine Kunst, die staatlich gefördert und privat gepflegt werden muss.
Tipp: Film
Obwohl die Sonntagsfrage letzte Woche irgendwie daneben ging, gebe ich trotzdem nicht auf und frage heute nach Filmen die Eurer Meinung nach bisher viel zu unbekannt sind. Ich vermeide jetzt einfach mal das Wort Geheimtipp.
Also, nennt bitte drei Filme (oder gern auch mehr) die kaum jemand ausser Euch kennt. Vielleicht trefft ihr dann auf der nächsten Party endlich jemanden, mit dem Ihr Euch über genau diese Filme unterhalten könnt.
Eine kurze Inhaltsangabe oder Verklärungserklärung wird wie immer dankbar angenommen.
Von Einwürfen ala “den kenne ich, der ist gut” bitte ich abzusehen. Ja Gorch, damit meine ich vor allem Dich.
The Wild Bunch
Ehrlich, ich kann mit diesen Spaghettiwestern nix anfangen, ordentliche Western sind von John Ford oder Sam Peckinpah. Letzterer ist beruechtigt fuer seine Filme, in denen nicht auf die harmlose Art gestorben wird. Lange vor John Woo inszenierte Peckinpah blutige Zeitlupenstudien von sterbenden Outlaws und Gesetzeshuetern. Waehrend Pat Garret and Billy the Kid einigermassen bekannt ist, kennen nur sehr wenige The Wild Bunch, von der es bisher nur eine geschnittene Version gab. Seit ca 6 Monaten gibt es die ungeschnittene Version auf einer Doppel-DVD mit allem, was sich das Filmfanherz wuenscht. Zur Handlung: Nunja, es ist ein Western, good guys meets bad guys und das furiose Finale stellt sogar das Heat-Shootout in den Schatten. Eine Handvoll Gringos gegen die mexikanische Armee, Rambos Body Count war dagegen Kinderkram.
· nobbie um 17:09 Uhr
Ich greife einfach mal in die Trickkiste des hiesigen Filmfestivals. Da schaffen es unter Garantie nur wenige Filme in die deutsche Öffentlichkeit und so stehen die Chancen sehr gut, daß die Filme niemand anderes außer mir je gesehen hat. Naja gut, die Festivalbesucher halt auch und so.
Die ersten Menschen auf dem Mond (2005)
Eine wunderbar fabulierende Dokumentation, die anhand von erst kürzlichen aufgetauchtem Archivmaterial aufzeigt, daß die Russen die ersten Menschen auf dem Mond war.
Okay, wer jetzt mißtrauisch wird, ist nicht ganz im Unrecht. Alexej Fedortschenko macht sich mal eben so den Spaß echte Archivaufnahmen mit auf alt getrimmten Nauaufnahmen zu vermischen, um seine These zu stützen.
Heraus kommt dabei eine Art russisches Gegenstück zu Kubrick und der Mann im Mond welches dabei nicht minder unterhaltsam ist. Man muß sich vielmehr immer wieder daran erinnern, daß alles nur ausgedacht ist.
Das Viertel (2004)
Ein ungarischer Trickfilm über zwei konkurrierende Jungenbanden, die in den Besitz einer Zeitmaschine geraten und damit das Leben in ihrem Viertel gehörig durcheinander bringen, als es ihnen quasi gelingt Erdöl unters Viertel zu bringen und damit ihre Eltern zu versöhnen.
Der Humor ist von der derben Sorte und kann problemlos mit South Park mithalten, wenn nicht sogar in den Schatten stellen. Der Plot ist etwas einfach gehalten, aber er dient auch nur dazu, einen Rahmen für all die noch so absurden Gags zu liefern, die den Autoren eingefallen sind. Da darf natürlich Osama Bin Laden fehlen, und wenn man Ende Bukarest statt Budapest mit einer Atombombe dem Erdboden gleichgemacht wird, freut man sich schamlos mit den Protagonisten.
Die Animation selbst ist auch sehr gelungen. Zweidimensionale Figuren die sich in einem dreidimensionalen Raum bewegen. Schon allein deswegen hat das Betrachten Spaß gemacht.
Von Grab zu Grab (2005)
Die Familie um einen Grabredner entpuppt sich unversehens als skuriller Haufen. Da ist die taubstumme Schwester, die mit Hilfe eines großen Wandfächers zum Essen gerufen wird, oder der suizidale Großvater, dessen Selbstmordversuch wieder einmal kurios gescheitert ist.
Doch was noch locker beschwingt als schwarze Komödie beginnt, schlägt unversehens ins Tragisch um, wenn wir die Schicksale der einzelnen Figuren näher kennen lernen. Und so ist es dann auch nur konsequent, daß einem immer mehr das Lachen im Halse stecken bleibt und der Film in einer Katastrophe endet.
Nichtsdestotrotz ein zutiefst menschlicher Film über die Liebe und die große Leere danach. Sollte man vielleicht nicht sehen, wenn man gerade mit einer zerbrochenen Liebe kämpft.
· CoBi um 21:23 Uhr
Przypadek von Krysztof Kieslowski (1987)
Kieslowski ist mehr als die Farbentrilogie, Dekalog und Veronika. Dieser Film ist ein wunderbares Experiment, in dem der Held gleich dreimal mit unterschiedlichem Ausgang versucht, den gleichen Zug zu erreichen und sein folgendes Leben entsprechend anders verläuft. Kommt einem bekannt vor? Lola rennt? Nun, das hier war Jahre vorher. (dt. Titel “Der Zufall, möglicherweise”)
Diva von Jean-Jacques Beineix
Ja, hier geht es um Oper. Ein Kurier macht ein Bootleg eines Konzerts einer von ihm vehrgötterten und (in jeder Hinsicht) großen Operndiva. Doch das Tape wird vertauscht und unser Held befindet sich inmitten einer höchst seltsamen Kriminalgeschichte. Ohren- und Augenschmaus erster Güte.
The Goddess of 1967 von Clara Law
Ein Roadmovie, Ein autoverrückter Japaner findet über das Internet sein Traumauto und reist nach Australien. Von der Familie, die das Auto anbot scheint nur noch die blinde Tochter übrig. Eine Reise durch Australien beginnt. Die wahrscheinlich schönsten Filmhimmel und die bewegendste Tanzszene included. (dt. Titel “Der Japaner und die Göttin”)
· Zonix um 21:25 Uhr
Orgazmo: Von Tür zu Tür ziehender Mormone wird zum shooting star der Porno-Industrie. Sonst kenne ich nur Filme, die alle anderen auch schon kennt.
· nilsk um 09:13 Uhr am 26.06.2006
Ist definitiv ein merkwürdiger und verwirrend-verstörender Film, aber sehr sehenswert. Läuft bestimmt irgendwann mal wieder auf arte.
Ein in Kiel spielender Kurzfilm, der es trotzdem in einige Kinos und ausgesuchte Festivals geschafft hat. Besonderer Höhepunkt sind Aufnahmen einer recht ungewöhnlichen Wohnung.
Pathostriefendes Drama um die große Niederlage der Texaner gegen Mexiko. Den Film von 2004 kennt wohl fast jeder zumindest dem Namen nach, aber die Version von 1960 ist besser und läääänger.
· Gorch um 13:05 Uhr am 27.06.2006
Wir sind SCHLAAAAAANK!

Wir sollten einen Paybereich aufmachen, in dem Zonix seinen Preggo-Fetisch ausleben zu unserem Vorteil ausleben kann
· KaiK um 23:58 Uhr
Dass die FIFA die Bälle eines jeden Spiels limitiert, registriert, zählt, überwacht, handverliest, klöppelt und nur ausgesuchten Personen schenkt, wusste ich ja, aber dass Fans deswegen gleich den drastischen Weg beschreiten und Drogenmulis gleich einen Ball nach dem Spiel aus dem Stadion schmuggeln, ist eine neue, ganz arg irgendwie auch erotisch erschütternde Erkenntnis.
· DenKa um 04:40 Uhr am 25.06.2006
Auch der deutsche Fan will nicht länger couchpotaten und trainiert jetzt mit Medizinbällen.
· DenKa um 04:41 Uhr am 25.06.2006
Zu Gast bei Freunden. Manche müssen es immer übertreiben.
· DenKa um 04:43 Uhr am 25.06.2006
Jetzt ist es noch lustig. Aber scheidet Deutschland aus, fliegt das doch alles gleich wieder raus.
· DenKa um 04:44 Uhr am 25.06.2006
Einen hab ich noch …
Auch die Samenbanken wollen von der WM-Euphorie profitieren und bieten Schwarz, Rot oder Gelb in ihrem Patriotismustarif an.
Für die östlichen Bundesländer gibt es Paketangebote mit Lebens- und privater Krankenversicherung.
· DenKa um 04:52 Uhr am 25.06.2006
Einen noch ….
Die neuen Harald Schmidt-Werbeplakate sind da.
Dr. Brömme und Suzana geben ihr Comeback.
· DenKa um 04:54 Uhr am 25.06.2006
Einen hab ich immer noch …
9 Monate Vorbereitung und dann reicht’s nur zum deutschen Platz. Das Kind hatte allerdings nie eine echte Chance, die Begleitumstände waren einfach andere.
· DenKa um 04:59 Uhr am 25.06.2006
Einen hätt’ ich da noch …
Mal sehen, ob er zur Niederkunft abends am 9. Juli immer noch so begeistert neben ihr steht und Deutschland ist, während eben das in Berlin gerade Weltmeister ist.
· DenKa um 05:03 Uhr am 25.06.2006
Doch noch einer …
Wölbt er nach links,
ist alles in Ordnung,
wölbt er nach rechts,
ist auch nicht schlimm.
Nur wenn er ganz ruhig liegen bleibt,
dann ist kein Kind drin.
· DenKa um 05:06 Uhr am 25.06.2006
Einer geht noch, einer geht noch rein …
· DenKa um 05:07 Uhr am 25.06.2006
Und verdammt, vielleicht habe ich zu viel Hormone aller Art in mir, aber die beiden sind richtig sympathisch und ansteckend fröhlich.
Dieses neue Wir- und Hurragefühl macht sich sperrig breit in mir und das aufrechte Granteln und Misanthropen zur schweren, inneren Überzeugungsarbeit.
Kein Wunder, dass das Blog ganze Tage verfallen lässt.
· DenKa um 05:14 Uhr am 25.06.2006
Und der Naheliegendste, Herr Denka:
Schlaegt man nicht groesseren Stoecken die Basstrommel?
· KaiK um 10:45 Uhr am 25.06.2006