Frisuren 200
Bevor der (die/das) Blog hier auch geloescht wird,
noch schnell ein Fundstueck aus dem Fotoarchiv:

2005 irgendwo hinter (also oestlich) Dresden gemacht. Statt den Baum so zu stutzen, dass kein Ast mehr ueber der Strasse haengt, darf da jemand regelmaessig mit der Heckenschere ueber Kopf dem Baum ein Pony verschaffen. Suess…
Nönö, zwei Straßen weiter gibts ‘ne Heckenscherenfabrik. Wegen Just-in-Time-Lieferung, Globalisierung und so findet die Endmontage immer erst auf dem Lastwagen statt. Der Baum ist die einzige Möglichkeit, die Dinger vor dem Verpacken noch mal rasch auszuprobieren.
Was schreib’ ich hier eigentlich? Muß daran liegen, daß ich mich heute morgen nicht rasiert habe.
· Gorch um 11:04 Uhr am 01.09.2006
Je laenger ich das Bild betrachte, sehe ich da ein Art sich ueber die Mauer beugenden Godzilla mit Appetit auf Autos. Wenn man da noch etwas kreativ die Kettensaege und Heckenschere ansetzt…
· nobbie um 18:14 Uhr am 02.09.2006
Dating 2.0
Dem ein oder anderen Leser dieses Blogs mag das Konzept des Datings vertraut sein und ich nehme jetzt einfach mal in Kauf, daß der Rest jetzt nur “hä?” denkt.
Also jedenfalls gibts da so Webseiten die bei der Kontaktaufnahme helfen. Profil anlegen, E-Mail-Adresse nicht vergessen und nur wenig später kann es bereits im Postfach piepen, wenn das Profil stimmt.
Hat eigentlich schonmal jemand so eine Kontaktsite mit Amazon gekreuzt? Ich mein, da wären dann doch interessante Features möglich:
Frauen die mit Peter ausgegangen sind, sind auch mit Franz ausgegangen.
Falls Peter nett aber noch nicht der Richtige war, kann frau schnell mal zu Franz schwenken und muss nicht erst wieder mühsem Frösche durchküssen.
Oder vielleicht der nette Vorschlag:
Sparen Sie Zeit und gehen sie mit Peter und Franz gleichzeitig aus!
Und am Besten wären doch die Bewertungen, wenn wir mal ehrlich sind, oder? Okay, es muss ja nicht im eBay-Stil ala “Finger weg!” ausfallen, aber warum bitte nicht ausführliche Kommentare?
Gut, die positiven Kommentare wären vermutlich alle gefälscht oder schlimmer: erschlafen. Aber hey, wir wollen doch eh nur die Schmutzkampagnen lesen, oder?
Aber vermutlich gibts das alles schon da draussen, und ich habe es mal wieder nicht mitbekommen.
Hobby: Fernsehen
Da die Tage wieder länger und das Wetter immer unangenehmer wird, machen wir mal wieder eine Fragerunde zum Thema Fernsehprogramm.
Der ein oder andere wird ja vielleicht mitbekommen haben, daß die großen Privatsender planen ihre digitalen Programme über Satellit nur noch gegen eine Grundgebühr sichtbar zu machen. Da das ja alles Abzocke ist, werden die Sender also einfach nicht mehr schauen.
Nun aber die spannende Frage: bei aller Konsumentenmüdigkeit, gäbe es Sendungen auf den privaten Sendern der RTL-Gruppe oder Pro7Sat1 die Du vermissen würdest? Nur Mut, es ist völlig okay jetzt einzugestehen, daß man täglich GZSZ schaut. Geht tief in Euch und gesteht Eure Liebe zu Planetopia Online!
PS: Auf Exkurse ala “Also Private, sowas schaue ich ja nicht” bitte ich zu verzichten.
Ich würde “Lost” definitiv vermissen. “Friends” auch (läuft das zur Zeit irgendwo?).
“Chaos City” und “Frasier” sind auch ganz putzig.
Allerdings schaue ich zumindest “Friends” lieber auf DVD. Bei “Lost” könnte ich mir das auch vorstellen.
· Gorch um 20:22 Uhr
Sorry CoBi, ich muss aber doch. Will doch nicht lügen…
Ich werfe hiermit meine Baskenmütze in den Ring und danke den Privaten nur dafür, dem (öffentlich-rechtlichen) Fernsehen damals (im letzten Jahrtausend) ein wenig in den Hintern getreten zu haben.
Ansonsten schaffe ich es einfach nicht, bei den Privaten Filme, Serien oder Sonstiges schmerzfrei zu schauen. Das liegt zum einen am mangelnden inhaltlichen Interesse meinerseits und zum anderen an den Zwangspausen, die auch mit Timeshift nerven. Ich schaffe es einfach nicht, die Werbung auszublenden. Im Internet übrigens auch nicht. Ohne Adblock wäre ich schon längst tot. Aber ich schweife ab…
Achja, Stromberg. Für den bin ich wirklich dankbar. Kann ich jetzt wieder arte einschalten? Danke.
· Zonix um 20:55 Uhr
Direkt vermissen? Naja, es gibt schon einiges, was ich konsumiere, aber dafuer gaebe es sicher Alternativen. Mein Problem: Ich bin oft zu faul, zur DVD zu greifen und schaue Filme, die ich auch DVD habe, auch mal im TV mit Werbung, Schnitten und allen anderen Unanehmlichkeiten. Mancham raffe ich mich sogar auf und schaue die DVD, wenn mich ein Sender an die Existenz eines Filmes erinnert.
Ich bin kein Serienfreak, Simpsons- und CSI-DVDs wuerde ich mir sicher nicht kaufen, obwohl ich die Serien eigentlich ganz gern schaue. Die wuerde ich sicherlich schon vermissen.
Sicherlich wuerde ich den Wegfall der Privaten ueberleben. Vermissen wuerde ich die beilaeufige Berieselung, Filmwiederholungen oder Filme, die ich nicht gut genug finde, um sie auf DVD zu kaufen. Und vereinzelte Eigenproduktionen wie Genial Daneben oder WIB-Schaukel* oder aehnliches.
* Ich weiss…
· nobbie um 21:42 Uhr
Mein Fernseher hauchte im Endspiel – ja, der WM – sein letztes Licht aus. Und ich muss zugeben, ich vermisse seitdem weder die Privaten, noch die anderen. Ok, ich gestehe es, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin und einen Abend vor der Glotze hängen darf, gucke ich mit Vorliebe stundenlang Dokus: Heimwerker, Auswanderer, Heiratswillige u.a.
Aber Geld würde ich dafür nicht ausgeben. So wie sich das momentan entwickelt nicht mal mehr für einen neuen Fernseher…
· ninscha um 15:12 Uhr am 28.08.2006
Sommerpause
Der Winter begann erst im März, den Sommer gab es als Konzentrat im Juli. d’ohp macht jetzt erst Ende August Sommerpause. Alles bleibt anders. Wer kommt da noch mit?
Och, solange Du uns drauf hinweist, daß hier nichts steht, müssen wir selber ja nicht drauf achten.
· CoBi um 17:34 Uhr
Hobby: Heise bashen
Hallo Heise Newsticker,
schön, daß ihr auch vom Wikipedia-Ausfall berichtet. Schade aber, daß ihr 24 Stunden nach dem Ausfall Dinge schreibt, die sich schon 2 Stunden nach dem Ausfall als falsch heraus gestellt haben.
Fangen wir einfach mal von vorne an. Das DMCA-Gerücht wurde sehr schnell wieder fallen gelassen, das hätte auch bis Samstag abend zu euch durchdringen können.
Die Streitigkeiten zwischen Cogent und einem anderen Provider sind da schon dichter an der Realität, wie sie bisher bekannt ist. Dieser “andere Provider” ist nämlich PowerMedium, der HostingProvider, wo die ausgefallenen Wikipedia-Server stehen. PowerMedium ist mitnichten, wie ihr in eurem Artikel schreibt, ein Cogent-Rechenzentrum. Ich konnte bisher noch nichtmal irgendwelche Anzeichen finden, daß PowerMedium IP-Transit von Cogent einkauft.
Die einzige im Wikipedia-Zusammenhang relevante Beziehung zwischen Cogent und PowerMedium ist die Überlassung von IP-Adressen aus einem Adressbereich von Cogent an PowerMedium. Und genau hier lag der Grund für den Ausfall. Cogent wollte die IP-Adressen zurück haben und hatte das PowerMedium anscheinend auch frühzeitig angekündigt. Nachdem Cogent dann der Ansicht war, daß der Vertrag gekündigt wurde, wurden die IP-Adressen unter Cogent-Fahne announced, somit war Wikipedia offline.
Und diesen Sachverhalt, vielleicht mit etwas einfacheren Worten verpackt, hättet ihr schreiben können. Habt ihr aber nicht.
Schade,
Lysis
All you need to know: Millions of students did not finish their homework
· KaiK um 15:37 Uhr am 22.08.2006
Hobby: Zugucken
Nichts ist künstlicher als ein Dokumentarfilm. Fragt mich jetzt nicht wer das gesagt hat, aber da gibts bestimmt bald ne Dokumentation auf arte, die diesem Zitat nachgehen wird. Nojo.
Diese Woche dreht es sich also um Dokumentarfilme. Ja gut, daß ist etwas schwieriger, weil da einem selten spontan was einfällt, aber vielleicht nimmt sich doch der ein oder andere doch etwas Zeit um uns die Dokumentarfilme zu nennen, die ihm gefallen, oder sogar beeindruckt haben. Es ist übrigens völlig unerheblich, ob der Film im Kino oder nur im Fernsehen gelaufen ist. Da werde ich diesem überhaupt nicht wählerisch sein.
Achja, wer einen Dokumentarfilm über depressive Musik aufbieten kann, gewinnt einen Gummipunkt. Und nein, trotz des realen Hintergrunds ist Gloomy Sunday kein Dokumentarfilm!
Schönes Thema.
Ich möchte nicht einfallslos wirken, denn ich gucke wirklich viele Dokumentationen.
Die fuer mich mit großem Abstand bewegendste ist aber ohne Zweifel 11. September – Die letzten Stunden im World Trade Center der Gebrueder Naudet, welche eigentlich eine Langzeitdoku ueber die Abenteuer eines Jungfeuerwehrmannes des NYFD FDNY produzierten und mitten in die Katastrophe hineingeraten sind.
· KaiK um 22:54 Uhr am 19.08.2006
Eine sehr beeindruckende Doku hat KaiK schon genannt.
Darüber hinaus merke ich gerade, dass ich zwar zuerst dachte, ja, da gibt es Dutzende von Dokus, die mitreißend, berührend und interessant waren und die ich empfehlen möchte, aber jetzt fallen mir die Namen nicht dazu ein. Ich habe zig Bilder und Szenen im Kopf, kann mich an Momente erinnern, die ich nie wieder vergessen wollte … Schuhe, Wege, Arbeiter und mehr in New York; Baustellen an den entlegensten Punkten der Erde; Fahrten und Touren von Nirgendwo nach Unbekannt; Musik, Konzerte und Songs; Arte mit seinen Themenabenden; Sex, Erotik und Romantik; … nur die Titel sind meist nicht hängen geblieben.
Ein paar konnte ich mir doch abtrotzen, auch wenn es eben nicht zwingend die Top 10 sind.
Ich war das perfekte Kind von Heidi und Bernd Umbreit
Über ein Straßenkind, das die Straße dem Wohlstand ihrer Eltern vorzieht. Über ihr Leben, ihre Suche, ihr Umfeld – die Straße und die Eltern. Eine typische Doku der ÖR, nicht die weite Welt mit ihren großen Dramen, sondern irgendwo in Deutschland die Kleinigkeiten neben uns, die oft – nicht immer – interessant dokumentiert werden. Stellvertretend genannt für weitere sehenswerte Dokus wie “Die Kinder sind tot”, “Als Truckerin durch die USA”, “Für Geld tue ich alles”, “Ballsaison – Frauen, Fußball, Wacker München”, “Allein mit Papa”, “Von Trabis, Wölfen und Japanern”.
Warship – Die schwimmende Supermacht von Anthony Makin
Makin beobachtet einzelne Crewmitglieder eines Flugzeugträgers, der USS Abraham Lincoln, kurz vor Beginn des letzten Irakkriegs. Fast unaufdringlich zu Beginn entwickelt sich mit der Zeit eine faszinierende emotionale Mixtur aus hartem Schiffsalltag, Einsamkeit, Trennung von der Familie und den Ängsten, Fragen und der Wut vor dem Hintergrund von Terror und drohendem Krieg. Eine der Beobachteten war eine junge Mechanikerin, deren Mann auf einem anderen Schiff diente und deren kleiner Sohn zu Hause wartete. Aus zusammengeschnittenen Momentaufnahmen dieser Frau entstand später ein beeindruckendes, trauriges und depressives Video der Gruppe Blur Out of time. YouTube hilft weiter.
Missing Allen – Wo ist Allen Ross? von Christian Bauer
Bauer selbst sucht nach seinem verschwundenen Freund Allen Ross. Die Recherche und das Ergebnis sind diese Doku. Am Ende schwer zu verdauen und keine der üblichen Dokus.
· DenKa um 14:03 Uhr
Das Thema RAF ist mangels Alter und falscher Zone etwas an mir vorbeigegangen und ich habe mir auch nie die Mühe gemacht mich weiter in die Materie einzuarbeiten. Insoweit kam mir diese Doku sehr gelegen und sie hat mir nicht nur geholfen diesen weißen Fleck zu reduzieren, sondern sie ist darüber hinaus auch sehr spannend umgesetzt.
Être et avoir (Sein und Haben)
Eine französische Dokumentation über einen Dorflehrer und seine mehrgliedrige Schule. Er betreut Kinder der Altersstufen vier bis elf Jahre und nimmt sich die Mühe auf jedes gesondert einzugehen. Eine wunderbar emotionale Dokumentation die teilhaben läßt, aber nie exponiert.
Sieben Herren sitzten vor schwarzer Leinwand und erzählen aus ihrem Leben. Nein, daß ist kein weiterer Beitrag zur Knoppiade, sondern einfach nur Leben. Sehr vielfältiges Leben. Der älteste ist 1929 geboren, der jüngste 1945, da kann die Zeit gar nicht anders, als sehr verschiedene Lebensläufe auszuprägen. Und so ist nicht nur die große Familie faszinierend, sondern eben auch die jeweiligen alleinigen Lebenswege
Byambasuren Davaas (ich kanns zwar immer noch nicht aussprechen, aber immerhin schon kopieren) zweite Dokumentation nach der Geschichte vom weinenden Kamel. Diesmal wird die namensgebende monoglische Fabel als Hintergrund genommen, um einen kleinen Spannungsbogen im Alltagsleben einer mongolischen Familie zu bieten. Es ist zwar keine astreine Dokumentation mehr, da es durchaus dramaturgisch inszienierte Momente gibt, aber nichtsdestotrotz ein wunderbarer Einblick, in eine völlig andere Lebensweise.
· CoBi um 14:23 Uhr
Madeleine – Protokoll einer Genesung
Durch einen Unfall wird das Gesicht einer jungen Schweizer Schauspielerin entstellt. Die Dokumentation erzählt über mehrere Jahre hinweg von ihrer langsam Genesung, wie sie langsam “ihr” Gesicht zurückerhält, wie sie emotionale Höhen wie Tiefen durchläuft. Kein Off-Kommentar von Regisseur und Kameramann Thaddäus Zech, nur Madeleine, wie sie und ihr Gesicht erzählen. Wahnsinnig beeindruckend.
Die Spielwütigen
Und noch eine Fast-Langzeitdoku: Vier Schauspielschüler, sehr unterschiedliche Charaktere von der Aufnahmeprüfung an der Ernst Busch Schauspielschule bis zum Abschluss. Ein weiterer Film von Andres Veiel (BlackBox BRD, der ja hier schon zurecht genannt wurde). Die Dokumentation nimmt sich Zeit und zeigt anhand der vier jungen Schauspieler, wie unterschiedlich Lebensentwürfe sein können, auch wenn man den gleichen Beruf gewählt hat.
Todesspiel
Ein Grenzfall sicher, da ein Dokuspiel. Doch Heinrich Breloer schafft es hier in 2x90min einen bewegenden Überblick über den Deustchen Herbst 1977 zu vermitteln, von der Schleyer-Entführung über Stammheim bis zur Entführung der Landshut. Hervorragend gespielte Szenen wechseln sich mit Archivmaterial ab. Jetzt schon ein TV-Klassiker.
· Zonix um 16:55 Uhr
Wirklich eine schöne Sonntagsfrage.
Die meisten Filme, die einem im Fernsehen als “Doku” verkauft werden, sind pure Zuschauerverdummung. Schwester schiebt Patient in den Schockraum; O-Ton: “Ich bring’ ihn in den Schockraum”. Off: “Schwester Aileen bringt das Unfallopfer zunächst in den Schockraum”.
Weil ich nicht nur eine Abneigung gegenüber geschwätzigen Dokus habe, sondern auch Krankenhäuser nicht leiden kann, hätte ich nie gedacht, daß ich ausgerechnet eine Krankenhausdoku mal lieben würde, aber diese hats mir wirklich angetan:
zeigt 90 Minuten Alltag in einem riesigen Nürnberger Klinikum. Keine Sensationslüsternheit, keine off-Kommentare. Nur unaufgeregte, dezente Bilder, und doch geschickt so komponiert mit wenigen O-Tönen, daß dem Zuschauer das Geschehen klar wird. Sowohl eher triviale Dinge wie der Arbeitsablauf in der Wäscherei als auch die Tätigkeit des Pathologen bei der Gewebeanalyse oder die Ärzte-Besprechung vor den CT-Bildern einer Tumorpatientin werden sehr verständlich vermittelt.
Stellenweise vermitteln die Bilder sogar eine gleichmütig-meditative Ästhetik, beispielsweise im Hochregallager der schon erwähnten Wäscherei oder bei Aufnahmen von Fahrten im unterirdischen Tunnelsystem zwischen den Gebäuden. Mehr als nur eine Doku, Filmkunst!
Lief neulich auf 3sat. Wird bestimmt wiederholt – unbedingt anschauen!
ist eine Fernsehdoku des NDR. Zeitzeugen berichten von dem Horror verschütteter, ausgebombter und in die Bunker hastender Menschen. Daneben zeigt der Film Originalaufnahmen aus der Zeit, die vorher kaum im Fernsehen zu sehen waren und die mir fast das Herz brechen. Denn sie dokumentieren eben auch, wie schön die Stadt vor der Katastrophe war.
Kennt wohl jeder zumindest dem Namen nach. Zwei Stunden Schinderei bei der Tour de France. Sehr interessant, wenn man gerne Radrennen schaut.
· Gorch um 19:51 Uhr
La Erupcion del Volcan San Helens
Bloeder Titel, gebe ich zu, aber den gabs halt nur in spanisch. Der Titel verraet es schon, im Film geht es um den Ausbruch von Mt. St.Helen im Mai 1980. Der spanische Kommentar verraet wahrscheinlich sowieso nur die bekannten Fakten aber die Bilder sind schon beeindruckend.
Verbotene Aufnahmen
Kam mal auf arte und ist eigentlich ziemlich schraeg. 8 ziemlich mysterioese Filme im wackeligen Handkameraamateurfilmstil die eigentlich ziemlich harmlos sind, aber aus denen der Kommentar ziemlich unheimliche Begegnungen macht. Natuerlich sind es Fakes, auch wenn in UFO- und Verschwoerungsboards heiss darueber diskutiert wird, trotzdem hat der Film einen ziemlich unheimlichen Eindruck hinterlassen (aehnlich wie DenKas “Missing Allen”).
Loose Change
Neben vielen Ereignissen wird es auch beim WTC-Desaster immer offene Fragen, Verschwoerungstheorien und unter Verschluss gehaltene Akten geben. Loose Change versucht, eine US-Verschwoerung hinter dem WTCD zu beweisen. Bei dem Thema ist der hohe Unterhaltungsfaktor ueberraschend. Im Gegensatz zu den oft lahmarschigen Moore-Filmen ist Loose Change technisch gut gemacht. Viele der angeblichen Beweise sind nicht nachvollziehbar, andere schon. Was wirklich geschah, darueber wird wohl jeder seine eigene, gefestigte Meinung haben, trotzdem kann ich Loose Change (zB bei youtube) empfehlen. Egal, ob man seine Ansicht nun bestaetigt sieht oder sich aufregt.
· nobbie um 20:56 Uhr
Anonyme Bücherklappe gesucht
Nun stehe auch ich vor dem Problem der aufgestapelten Bücher und der Frage, was ich damit nur machen soll.
Ein nicht unerheblicher Teil ist leichte Literatur der Marke Ex und Hopp und wird von mir nie wieder im Leben angefaßt werden. Doch was damit tun? Bei eBay versteigern? Da habe ich doch mehr Aufwand zu verpacken und verposten, als das ich mir von den fünf Euro was kaufen könnte, die ich einnehme.
Vielleicht werde ich auch einfach welche in der Uni aussetzen. In der Hoffnung, daß sie gelesen und nicht als Tür- oder Fensterstopper mißbraucht werden. Hat irgendjemand andere Ideen? Ich wills einfach nicht wegwerfen, aber es nimmt am Ende doch nur Platz weg. Und für welche Kinder ich das aufheben soll, ist mir auch gerade nicht klar.
Es wäre wirklich toll, wenn das Konzept der anonymen Bücherklappe endlich Realität wäre. Es wurde ja nun schon oft genug drüber geschrieben.
Bookcrossing ist Dir ein Begriff?
· Gorch um 18:50 Uhr
Ja, das ist der Fallback für das Aussetzen an der Uni.
Und für alle die nicht wissen worums geht, hier einfach mal ein Link.
PS: Bitte jetzt keinen Fragemarathon starten, ob ich was kenne, oder nicht. Am besten einfach die Verwertungsidee kurz vorstellen. Dann haben auch die Leser was davon. Danke.
· CoBi um 19:14 Uhr
Bei einer Bücherei abkippen. Hier in München haben die oft eine Ecke, wo dann solche Bücher stehen und wiederum von anderen Leuten kostenlos mitgenommen werden können. Aber vielleicht wird man auch da wirklich nicht mehr alles los.
· DenKa um 19:22 Uhr
Es könnte auch engagierte Kirchenmitarbeiter etc. geben, die einem Abnehmer nennen könnten oder selber nehmen. Aber das ist nur eine schnöde Theorie.
· DenKa um 19:30 Uhr
Vielleicht kommst Du mal nach Buxtehude, dann wäre die Tauschbücherei eine Methode: An drei stellen in der Stadt stehen alte gelbe Telefonzellen mit Regalen drin, wo man seine alten Bücher abstellen und sich auch neue mitnehmen kann.
Nils
· nilsk um 21:58 Uhr
CoBi: Ich wollten den Link eigentlich gleich dazuliefern, war aber etwas in Eile. Später habe ich dann festgestellt, daß man bei Google auf Anhieb was zu Bookcrossing findet und den Link deshalb auch nicht ergänzt.
· Gorch um 19:27 Uhr am 20.08.2006