ManMandyMandalay
Fremdgeschrieben. Was ein hässliches Wort.
Hinter unserem Rücken. Ohne unser Wissen. Unter unseren Augen. Auf unseren Gefühlen.
Mandy! Im law blog. Ganz frei nach d’ohp.
Hier tröpfelt nobbie aus Übersee aufrecht Artikel um Artikel in die Ödnis, während jemand anderes Anarchie im law blog ausruft. Ist’s ein d’ohpler? Stil, Style und Stall riechen nach d’ohp.
Falls also ein Autor dort Nebenbloggerei betreibt, bitte wieder zurückkehren. Was dort nicht verstanden wird, kann in d’ohp nicht mal erfasst werden. Natürlich anders gemeint.
Wenn aber Schein und Sein sich nicht decken, dann, Mandy: d’ohp calling. Viel Platz hier und noch weniger Zielgruppe.
Dies ist kein offizielles Abwerbeangebot.
DIESES BLOG IST ENTSETZT
· CoBi um 19:46 Uhr
Jump, jump
Nachdem wir dieses Blog ausgetrocknet haben wie eine Zimmerpflanze in meiner Obhut und die Anzahl der Leser hoffentlich geringer ist als sinnvolle Vergleiche in diesem Artikel, kann ich es wunderbar benutzen, um einen ungewohnten Satz für beliebige Alltagssituationen zu bewerben.
Teil 1 in einer wahrscheinlich fortsetzungslosen Serie. Heute: Die “Mach hinne”-”Schneller!”-”OY!”-Situation.
Die Motivation, ein Teilzitat aus einem brillianten Lied der deutschen Musikgruppe “Element of Crime”:
Was daran liegt, dass du weisst dass Dein Vater sich fragt: “Wird er das packen?”
Und deine Mutter sagt “Nein”.
Und aus endloser Menge erklingen ermunternde Rufe:
“Jetzt musst du springen!”
Man ahnt es, ich möchte alle 4 Leser dieses Blogs auffordern, in solchen Situationen “Jetzt musst Du springen” zu sagen.
Du hast einen User am Telefon, der nach “Das Internet ist kaputt” schon seit 10 Minuten darüber philosophiert, wie seine Katze die Maus angeknabbert haben könnte? “Jetzt musst Du springen.”
Ein Autofahrer vor Dir auf der Straße, der sein Auto schneller um die Kurve bekommt, wenn Du aussteigst und es schiebst? “Jetzt musst Du springen.”
Eine Frau (es sind immer Frauen) an der Supermarktkasse, die überrascht ist, dass sie nach dem Einscannen der Waren bezahlen muss und knapp 5 Minuten nach Portemonnaie und EC-Karte (Ach, die habe ich ja in meinem Kalender) sucht? “JETZT MUSST DU SPRINGEN.”
Laut spielende Kinder vor dem Fenster, wenn Du gerade von der Arbeit kommst und absolut keinen Ton hören möchtest? …. Genau.
Trage das Wort hinaus. Beziehungsweise den Satz.
Danke,
Lysis
Real fast, quack quack!
· CoBi um 00:46 Uhr am 18.10.2006
Ja nun, und jetzt?
Sitz ich hier wie ein Depp und starre dem freundlichen Polizisten gegenüber ins trübe Auge.
Laut und deutlich habe ich den Satz in die Öffentlichkeit getragen, ihn mit Inbrunst an den Mann gebracht.
Dass einer konkret mit dem Satz umzugehen weiß und just dann auf die Schienen springt, als endlich die ewig und noch fünf Minuten mehr verspätete U-Bahn auf meinen Zuruf einfährt, hängt mir jetzt arg nach.
“Das is ohne Pointe, Mann!”, hat mich bis jetzt auch noch nicht weiter gebracht.
Wo doch Udo Vetter gerade nicht zu greifen ist.
· DenKa um 17:53 Uhr am 18.10.2006
Du hattest nach der Verhaftung einen Blog-Kommentar frei und hast ihn auf d’ohp verschwendet?
Tsk.
· lysis um 14:17 Uhr am 19.10.2006
*nobbie is now known as Ishmael
Hallo, Ihr Landratten. Ich nehme alles Schlechte zurueck, was ich je ueber Cape Cod gesagt habe. Bin heute die knapp 100km zur (Halb)Inselspitze nach Provincetown gefahren. Der Ort erfuellt alle Inselkaffklischees. *seufz*
Von dort ging es auch raus zum Whalewatching. War im Hafen noch fast T-Shirtwetter, wurde es draussen auf dem Meer kalt und rauh (ja, ich hatte Fleece und Windstopper mit), aber der 4h-Trip hat sich gelohnt, zahlreiche Humpbacks waren zu sehen, die auch ihre Schwanzflossen gern zeigten (Alles Perverse…), war wirklich beeindruckend, dazu mal wieder perfektes Wetter.
Lobster, Lutz und lecker Essen gabs anschliessend, derzeit schaue ich Daily Show, Stewart basht CNN. Geiler Tag. Gern wieder….
Bostoner Postkutschkaesten
(gehoert eigentlich zum letzten beitrag, aber pda-opera laesst sich nicht sooo super bedienen.
War endlich am Atlantik, habe dieses daemliche “ganz knapp am Wasser vorbeigeh”-Spiel gespielt und verloren. Schuhe und Hosen wurden aber wieder trocken. Danach ging es nach Boston.
Boston rockt! Nette kleine Grossstadt, abends ist da in den Kneipen die Hoelle los. In der Farnheuil-Hall kann man Gerichte aus aller Herren Laender best ellen. Ueberall kann man probieren, wenn man das macht ist man am Ende sicher satt, braucht aber einen starken Magen. Allein der Geruch da, als haette jemand ein Gericht mit allen bekannten Zutaten und Gewuerzen gekocht.
Boston rockt also, nicht wie NY, eher zurueckhaltender, smarter, kennedyischer. Man lernt viel ueber Amerikanische Geschichte und kann die Stadt durchaus erlaufen, leider hatte ich nur einen Tag. Auf die lange NYC-Filmliste muss ich nun noch Good Will Hunting und die Thomas Crown Affair fuer Boston setzen. Bei der Cheerskneipe war ich auch, allerdings habe ich zuwenig Ally McBeal gesehen, um da nun auch noch Locationsuche zu betreiben.
Nach kurzer Fahrt (kann man sein Navi in D eigentlich heiraten?) bin ich heute in Cape Cod angekommen. Und war wieder am Wasser, diesmal ohne Schuhe. Und die Hose ist auch fast wieder trocken. Morgen will ich mal versuchen, paar Wale zu sichten und hoffe nicht, ein resigniertes “We need a bigger boat” vom Kaeptn zu hoeren. Das Wetter ist uebrigens wieder sehr gut, wenn man hoert, das an den Orten, die hinter einem liegen, 60cm Schnee liegen, bin ich mit dem Wetter bei mir hier seeehr zufrieden
Wenn ich morgen also nicht absaufe, melde ich mich dann aus Groton wieder (U-Boote begaffen), das ist dann leider auch schon die letzte Station, am Donnerstag Abend bin ich aller Vorraussicht nach wieder zu Hause.
das foto beantwortet die frage, ob du in den schnee gekommen bist. ;-)
· Almi um 20:07 Uhr
Simpsons, meet the Simpsons….
Howdy, melde mich heute aus Ogunquit, einem Nest am Atlantik. Habe das grosse Wasser endlich wieder erreicht.
Vorgestern mal in einem Comicbuchladen nach Haegarcomics gestoebert. Der Besitzer schien das Vorbild fuer den Comictypen der Simpsons gewesen zu sein. Als er fragte, was ich suche, und ich auf ihn zuschlenderte, kreischte er, dies hier sei seine Privatzone und nicht oeffentlich, ich soelle seine Privacy nicht stoeren. Uhm, vielleicht hat er ja was gegen K.D.Lang.
Habe mich auch durch die White Mountains gearbeitet, leider war der Himmel bewoelkt. Die Farbenpracht der Baeume war zwar immer noch beeindruckend, aber schoene Fotos konnte man nicht machen. Und nur deshalb geht man ja auf Reisen…
Heute gegen Mittag klarte es auf, als ich North Conway verliess. Ein kleine Umweg brachte mich nach Freeport Village, ein riesiges Geflecht aus ca 200 Factory Outlets noerdlich von Portland. Zu den Outletpreisen kamen noch mal 30-50Off durch “Fall Sale”. Armes Konto. Wahrscheinlich muss ich noch ein paar Koffer zusaetzlich kaufen, um alles fortzubringen.
Morgen geht es dann nach Boston, dann Cape Cod und Groton, bevor ich wieder, wahrscheinlich begleitet von einer Frachtmaschine, den Heimweg antrete.
Ach ja, Tagesgespraech beim Fruehstueck heute, der Baseballtyp, der in das Hochhaus crashte. Wurde vielleicht ja auch in D breitgetreten.
Soweit so gut, melde mich wieder, wenn es irgendwo WiFi oder einen unbeaufsichtigten Computer gibt, cya
sicher wurde das mit dem baseballtypen im hochhaus breitgetreten, sogar in ösiland! ;-)
viel spaß weiterhin! *wink*
· Almi um 16:37 Uhr
Bunt sind schohon die Waelder…. (und manche Wasserfaelle)
It´s me, Nobbie! Die Niagarafaelle liegen hinter mir (Eine Loesung gelang mir leider nicht, Joe). Ok, man muss sie nicht unbedingt gesehen haben, aber aus naechster Naehe sind sie schon eindrucksvoll. Das hier das US-Militaer noch nicht fuer eine neue Grenze gesorgt hat, wundert mich, hier haben die Amis echt ein mieses Blatt. Deshalb ist die US-Seite auch irgendwann in den 70ern haengen geblieben. Hat man mal den Touriwahnsinn auf der kanadischen Seite erlebt, lernt man die US-Seite lieben.
Weiter ging es nach Neuengland, hier hatte Gott echt zuviel Farbe ueber. Die Waelder auf den Huegeln rechts und links des Highways sind ein Traum aus Rot/Gelb/Gruen.
Heute nach dem Sonnenuntergang war ich nochmal als Stalker fuer Arme unterwegs, denn hier ganz in der Naehe liegt Hanover, NH, lange Zeit Wohnstatt von Bill Bryson, der allerdings, als meine Reisepläne bekannt wurden, schnell nach GB umsiedelte. Trotzdem war es toll, durch Brysons alte Heimat zu cruisen, ueber die er so viel geschrieben hatte.
So, genug erst mal, ich haenge mal noch ein Bild der Faelle ran, das Neuenglandpic will scheinbar nicht so recht und wird beim naechsten Bericht angehaengt. Ausserdem ist scheinbar eine Mail ans Blog verloren gegangen. Bis bald,
Nobbie (der _nicht_ wie KD Lang aussieht!!!!)
Solange Dir nicht die Fälle davon schwimmen …
· lysis um 11:03 Uhr
Ich muß hier mal den meckernden Alteuropäer raushängen lassen: Wassn das für ‘ne Scheiß-Beleuchtung?
· Gorch um 23:01 Uhr am 26.10.2006
“Gewinner setzte nur 9,50 EUR”
Frechheit, oder? Oder was will uns SPON mit der Schlagzeile mitteilen?
Das man nur 9,50 Euro braucht um mal eben ein paar Millionen zu verdienen? Echt? Ich hätte ja gedacht, daß weniger als ein Euro reichen müßte. Denn braucht man etwa mehr als einen Tipp, damit man den Jackpot knacken darf?
Wird wohl nur der SPON-Autor wissen, was uns daran erstaunen soll.