Wenn Ede Stoiber ein Fußballtrainer wäre, …
… dann würde er morgen entlassen werden!
Oder wie sonst sind bitte diese ganzen Versicherungen zu verstehen, daß die Bayern ähm nur Bayern also wie auch immer, geschloßen hinter ihm steht?
Der Untergang des Fernsehlandes
Schlimm was? In den unvermeidlichen Jahresrückblicken wurde auch das Fernsehen nicht übersehen und beinahe kollektiv gejammert, daß schon wieder alles schlecht geworden ist. Wo soll das nur hinführen?
Kurioserweise ist das Fernsehen z.B. noch gar nicht so übel, wie es die SciFiologen in den 70ern und 80ern prognostizierten. Bis auf 9live gehört nichts von den Schreckensszenarien zum Daueralltag oder ist gar medienbestimmend.
Ja, Mut zum Risiko ist momentan im Fernsehen leider nur sehr selten zu finden. Durchhalteparolen und Arschbanken zusammenkneifen überwiegt. (Schon irgendwie absurd, daß man gerade letzteres beim Fernsehen findet. Nojo.)
Jedenfalls lautet der Hauptanklagepunkt, daß Fernsehen nicht mehr kreativ (genug) ist. Ach was. Es gibt genug Kreativität im Fernsehen. Warum sucht man zur Abwechslung nicht mal die Schuld beim Zuschauer? Solange der Fernseher beim Einschalten automatisch auf RTL landet, werden die besten Kreativen beim Fernsehen keine Chance haben.
Solange die Zuschauer immer wieder in die gleichen Panel-Shows und Hit-Mixe reinschalten, wird auch dieses Genre nicht aussterben. Solange der gemeine Fernsehzuschauer nicht (mit)denken will (Was übrigens sein mehr als gutes Recht ist!), darf man sich auch nicht beschweren, daß es da kaum noch Anregendes gibt.
Natürlich ist es verlockend die Verblödung des Fernsehlandes allein auf den Emittenten zu begründen. Das verstärkt den Glauben an das geistig unglaublich vitale Volk, welches mittels Dauerberieselung klein gehalten wird.
Aber Fernsehen war ja schon immer was Besonderes. Da kann wirklich jeder mitreden. Ob das daran liegt, daß es noch NIE auch nur ansatzweise anspruchsvoll war?
Ein Ständchen
Aus gegebenem Anlaß tragen uns Ioitima den Web2.0 Hit des Jahres 2.0.0.6 vor:
Duschen makes the world go peace.
Sag keiner, ich hätte euch gewarnt.
It ain’t Döner … (weiterlesen…)
Frechheit, hier so mit Deiner Manneskraft zu protzen!
· CoBi um 17:44 Uhr
Beim Thema Duschen laeuft mir immer ein Schauer ueber den Ruecken…
· nobbie um 13:17 Uhr am 06.01.2007
Oh, Jö hat sich in Nobbies Account gehackt.
· CoBi um 19:15 Uhr am 06.01.2007
“,daß es auch den Hinterbliebenen zu Gute kommt.”
Welches besondere Schutzbedürfnis haben eigentlich Hinterbliebene von Werkschaffenden?
Das das Urheberrecht möglichst lange sicherstellen sollte, daß ein Gesamtwerk nicht beliebig geplündert werden darf, ist die eine Sache und die ist auch unterstützenswert.
Doch warum haben eigentlich Hinterbliebene 70 (und vielleicht bald mehr) Jahre Anspruch auf des Erblassers Werkschaffen?
Gibt es vergleichbare Hinterbliebenenrenten? Also die über 70 Jahre ausgezahlt werden? Auf Anhieb fällt mir da nur Anna Nicole Smith ein, aber das ist dann irgendwie schon so eine Art Extremfall.
Worüber ich mich eigentlich aufrege: Gibt es irgendwo ein Gesetz, daß Abkömmlinge und Lebenspartner eines Künstlers darin hindert sich eine eigene Existenz aufzubauen? Jaja, das Urheberrecht natürlich, wenn auch indirekt.
Ich kann es jedenfalls nicht mehr hören, wenn urheberbedingte Lizenzeinnahmen mit dem Schutz der Hinterbliebenen gerechtfertigt werden. Die sind nur selten dazu verdammt, ihr eigenes Leben komplett hintenan zu stellen.
Ich finde das ganz OK. Wenn der Papa ein Haus baut, kriegen das auch die Kinder und könnens vermieten. Warum sollen sie dann nicht auch was von den Lizenzeinnahmen seiner Prosabände haben? Über die Länge der Frist, in der geistiges Eigentum nach dem Tode des Urhebers noch geschützt sein soll, kann man freilich streiten.
· Gorch um 16:02 Uhr am 09.01.2007
