“Please enter this internet adress”
Da surft man gelangweilt durch die Gegend und tuppert einfach mal so bbb.de in die Adresszeile und landet auf einer englischsprachigen Info-Seite über HRS.
Mir erschließt sich zwar nicht so recht, wo da jetzt ein Zusammenhang zwischen bbb.de und hrs.com seien könnte, aber egal.
Ich will jetzt auch keine Worte darüber verlieren, daß die Seite auf englisch ist. Es ist ja jetzt nicht so, daß es von hrs kein deutsches Interface gäbe. (Guess where: hrs.de)
Mir gehts auch nicht darum, daß da jetzt ne (Meta)Weiterleitung fehlt oder wäre. Alles noch nicht der Grund für dieses Posting.
Nein, mich hat erstaunt, wie diese Info-Seite versucht hat, mich zum Besuch der HRS-Website zu bewegen.
Normalerweise würde man ja jetzt einfach so einen Link platzieren oder so. Hypertext und so. Aber nein, nicht auf dieser höflichen HRS-Infoseite:
The only thing for you to do – please enter this Internet address: www.HRS.com
Es handelt sich bei der Infoseite wirklich um HTML-Code, da dort Bilder eingebunden werden, etc. Also man hätte auch Links verwenden können. Technisch möglich.
Geht es vielleicht darum, einen Prägeeffekt auszulösen? Einen Lernvorgang? Wer klickt, merkt sich nicht wohin er gerade gelangt? Aber wenn er es tuppert, dann wird er es nie vergessen?
Wir werden es wohl nie erfahren. Genausowenig wie uns die Infoseite btw mitteilt, wo genau wie diese Adresse eigentlich eingeben müssen. Die URL-Eingabe da oben kanns ja nicht sein, denn da landen ja auch die Links auf die man klickt. bbb.de ist echt mysteriös.
PS: liebes HRS, ich habe Eure Adressen hier mal im Text vielfach verlinkt. Ihr könnte den entsprechenden HTML-Code einfach aus dem Quelltext extrahieren und zum eigenen Gebrauch weiterverwenden. Gern geschehen!
Betreuungsgeld
Hmm, wieder so eine Sache die ich nicht ganz verstehe.
Da soll also Familien die Möglichkeit eingeräumt werden, ihre Kinder außerhäuslich betreuen zu lassen. Okay, soweit kann ich folgen. Nun sollen aber die Familien, die das nicht wollen, dafür auch noch Geld bekommen? Wieso das denn?
Da verzichtet also jemand auf eine staatliche Leistung und wird dafür belohnt?
Jetzt kommt bestimmt gleich der Spruch, daß die Familien die ihre Kinder aufgeben, ja auch mehr Geld hätten, weil sie ja arbeiten gehen würden und so. Und deswegen müsssen jetzt auch die Geld bekommen, die sich noch wie echte Eltern verhalten.
Der Krippenplatz hat nämlich ein wunderbare Zweckbindung. Er dient der Betreuung des Kindes. Ob die Eltern nun nebenbei Geld verdienen, oder nicht ist da erstmal irrelevant. (Und ja, ich halte es für völlig falsch, wenn Arbeitslosen untersagt wird, ihr Kind in eine Krippe zu geben.) Bei Betreungsgeld hingegen, weiß wieder mal keiner, wofür es eingesetzt wird.
Außerdem stellt sich mir die Frage wozu ist dieses Betreuungsgeld eigentlich nötig ist? Wenn es an Geld mangelt, steht ja zukünftig einer Halbtagsstelle dank Krippenplatz nichts mehr im Wege. Und wenn man keinen Job findet, dann soll die CSU halt HartzIV erhöhen, statt merkwürdige Beihilfen zu zahlen.
Oder ist es etwa eine verkappte Wurfprämie? Jung, weiglich, arbeitslos? Na dann schnell schwängern lassen, dann haben sie pro Monat nicht nur Kindergeld sondern weitere 150 Euro auf ihrem Konto!
Über die vermeintliche Dominanz der osteuropäischen Länder beim Eurovision Songcontest …
Bevor wir uns dem Thema näher widmen, definieren wir “osteuropäisches Land” erstmal als “ehemals sozialistisch”. Sonst kommen wir da nur mit Griechenland, der Türkei oder Zypern und Malta nur durcheinander.
So, jetzt aber. Da nehmen sich also diese osteuropäischen Länder die Frechheit einfach so den Grand Prix zu dominieren. Und wenn man das Blätterrauschen so betrachtet, scheint das dieses Jahr einfach zu viel gewesen sein. Ja, abstimmen dürfen sie gern für einander, aber gewinnen muss dann doch bitte ein westeuropäisches Land.
Das ist btw. gar nicht so selten gewesen in den letzten Jahren, wie angesichts der kurzfristig einbraumten Hysterie suggeriert wird. Der ein oder andere wird wohl aus dem Ausstrahlungsort ableiten können, daß der letzjährige Sieger Finnland war. Und 2005 hatte Griechenland gewonnen. 2003 war es die Türkei, 2000 Dänemark. D.h. unter den letzten acht Siegern, ist es überraschend ausgeglichen zwischen Ost und West. (Und vor 2000 gibts nur 1989 mit Yugoslawien einen osteuropäischen Gewinner.) Und einen Trend gibts da höchstens in der Form, daß auf zwei osteuropäische Länder zwei Westeuropäer folgen.
Warum also bitte die ganze Hysterie? Weil die große deutsche Swing-Nation keine transeuropäische Anerkennung gefunden hat?
Ukraine for Eurovision Songcontest Winner!!!1
Mein persönlicher Favorit im Finale ist eindeutig die Ukraine. Und das nicht nur, weil ich den Text verstehe!
ja sehr hypsch! leider nur platz 2.
· Almi um 10:26 Uhr am 13.05.2007
Ringelpiez mit Anfassen
Wenn sich zwei oder drei in linkem Namen versammeln, ist der Staat mitten unter ihnen.
Nachts sind alle Träume blau
Nach ein wenig Stimmung und mit einem gefühlten Hoch nachts in die letzte S-Bahn stadtauswärts steigen und erst an der Endstation die Bahn verlassen.
Durch ein leeres Kaff schlendern, sich eine Viertelstunde von einer Katze beobachten lassen, an Feldern entlang und durch kleine Wäldchen zurück spazieren.
Vier Stunden an dem großen Ganzen, der eigenen Zukunft oder zumindest einer wagen Idee tüfteln. Sich selten dämlich fühlend mit der ersten S-Bahn im Morgengrauen stadteinwärts fahren.
Auf die ganze Romantikscheiße pfeifen und dem Pragmatismus die andere Wange hinhalten.
That’s life.
Talk to me
Die Stimme. Hauch einer Ahnung. Von ihr kann ich nicht lassen, sie betört mich und trägt mich fort.
In der richtigen liegt mehr Erotik als in jedem drappierten Geschlechtsmerkmal.
Schon immer das wienerische. Überhaupt der österreichische Einschlag. Später schottisch.
Jetzt gerade Karpatenhund: Claire Oelkers’ Stimme treibt mir Basswellen durch den Körper.
Wie schon The Bastard Fairies. Und Garbage … sing a long