ohne pointe

das wohl patriotischste Blog aus dem Land der Kernspalter und Autobauer

Archive for November, 2007

29. November 2007

Hilfe

hilfe.jpg

CoBi um 13:02 Uhr

23. November 2007

The ugly German

Man attestiert den Deutschen ja gern, daß sie unhöflich sind. Das liegt vor allem daran, daß der Deutsche nicht nur zu allem was zu sagen hat, sondern das auch in direkter Art tut ohne Rücksicht auf Gefühle zu nehmen.

Tut mir leid, wenn ich das mal direkt so offen sage, ohne Rücksicht auf Gefühle von mitlesenden Deutschen zu nehmen.

Jedenfalls würde der Amerikaner das ja nicht tun. Wobei wir ja inzwischen auch gelernt haben, daß ein “How are you?” nur eine Floskel ist, genauso wie das darauf zu erwidernde “Fine, and you?”, aber selbst abseits dieser Oberflächlichkeiten sei der Amerikaner ja ein netter und aufgeschloßener Mensch, der sich über den Erfolg anderer freut und ihn nie neiden würde, wie die Deutschen.

Gibts diese Amerikaner eigentlich auch im Internet? Also wenn ich mir da so populäre Communities anschaue, kann ich sie da nicht entdecken. Da wird gegiftet und beleidigt, daß sich der gemeine deutsche Jugendliche mit Integrationspotential noch eine Scheibe von Abschneiden kann.

Das ist so unglaublich deutsch, wie da “kritisiert” wird, das man da schon ins Grübeln kommt. Denn entweder die Deutschen haben noch viel bessere Englischkentnisse als sie sich selbst gern ausweisen, oder wir sind da jahrelang nur auf eine weitere Propagandalüge reingefallen.

Die Kommentarfunktion habe ich mal sicherheitshalber deaktiviert.

CoBi um 16:27 Uhr

22. November 2007

The Evil Google-Monster

Böses Google! Pfui! Einfach so Pageranks abzustufen!!!1 Dafür wirst Du jetzt bestraft und darfst bestimmte Websites nicht mehr indizieren! Ha, das hast Du nun davon!!11

Huch, moment.

Wofür soll eigentlich Google abgestraft werden? Dafür daß es sich einen Kopf macht, wie es verhindert, daß die eigenen Suchergebnisse manipuliert werden?

Ach halt, nicht nur deswegen. Google ist ja inzwischen ein Monopol und das ist schlecht und da muß man auch mal Zeichen setzten.

Ergo wird also Google dafür bestraft, daß es die Konkurrenz nicht auf die Reihe bringt bessere Suchergebnisse zu präsentieren?

Das ist doch Absurde. Google hat sich doch seinen Marktanteil nicht durch irgendwelche linken Tricks ergaunert, sondern schlichtweg über initiale Qualität und ab einer gewissen Größe dann die Mundpropaganda. Aber es ist doch niemand gezwungen Google zu nutzen. Das viele Leute gar nicht wissen, daß es auch andere Suchmaschinen gibt, liegt jedenfalls nicht daran, daß Google mit aller Macht versucht diesen Fakt zu verheimlichen, oder gar zu bekämpfen.

Ist man eigentlich als Unternehmen ab einem gewissen Marktanteil dazu verpflichtet seine eigenen Interessen aufzugeben? Darf man sich dann beliebig manipulieren lassen, weil man Quasi-Monopolist ist? Darf man keine Gewinnerzielungsabsichten mehr haben. Oder ist das der blanke Neid, weil es jemand anderem eher gelungen ist kurz vor der Weltherschaft zu stehen, als man selbst?

Warum nicht gleich Google enteigenen und ein volkseigenes Suchkombinat draus machen, damit alle moralischen Ansprüche erfüllt werden können? Oder pro Person die Suchanfragen beschränken. Am Besten gleich ne Providerverfügung, die Anfragen auf google einfach an andere Suchmaschinenanbieter weiterleitet. Gleich auf EU-Ebene vorschreiben!

Hat eigentlich schon mal jemand an die herbeigesehnte Post-Google-Ära gedacht? Ich gebe unumwunden zu, daß Google bei weitem nicht der Erlöser ist, der alles richtig macht und keinen Fleck auf der weißen Weste hat. Aber im Moment ist mir Google irgendwo lieber, denn wenn ich mir die anderen bisher am Markt auftretenden Anbieter von Suchdienstleistungen anschaue, fällt es mir schwer zu glauben, daß die es nicht noch viel faustdicker hinter den Ohren haben als Google.

CoBi um 03:53 Uhr

21. November 2007

Die Glückszwinger

Darf eine Firma ihre Kunden zum Glück zwingen? Nunja, diese Frage relativiert sich schon deutlich, da ja kein Kunde je gezwungen ist, mit dieser Firma geschäftlich zu interagieren. Aber so einfach kann das ja nicht sein, denn dann wäre dieser Blogeintrag ja schon zu Ende.

Also nehmen wir mal an, es ginge einer Firma (neben dem natürlichen Drang Geld anzuhäufen) auch darum, daß die Kunden glücklich bei der Nutzung des Gerätes sind. Ein Aspekt dieser User-Experience ist auch zu verhindern, daß der Nutzer irgendwas Dummes macht. Denn das frustriert nur. Und das will keiner. Und ja, es gibt genug dumme Nutzer, als das man sich darum einen Kopf machen muss.

Ergo: Frustrationsquellen reduzieren und Dummnutzungen weitgehend ausschließen. Das Verhindert Fehlnutzung, führt aber zwangsläufig dazu, daß der Nutzer eben nicht mehr alles mit dem Produkt machen kann, was man machen könnte. Na das ist aber gemein.

Nehmen wir z.B. an, daß es da eine Firma gibt, die sich vorgenommen hat die User-Experience mit Mobiltelefonen völlig neu zu gestalten. Und dazu gehört eben nicht nur Hardware (ja, schon allein dort kann verdammt viel verbessert werden), sondern eben auch das Netz. Denn ominöse Firma hat es sich doch unverschämterweise in den Kopf gesetzt nicht nur in ihrer Einflußsphäre (das Handy) tätig zu werden, sondern auch bei den Features des Netzes.

Tja, und jetzt gehts wieder darum Frustrationsquellen und Dummnutzungen zu reduzieren. Da nicht alle Netze über entsprechende Merkmale verfügen, soll das Mobiltelefon eben auch nicht in allen Netzen nutzbar sein. Gemein, aber öffentlich bekannt. Da gibts keine Überraschungen und keinen doppelten Boden. Einfach nur die elementare Frage: will ich das so wie’s ist, oder nicht?

Und das ist das eigentlich Kuriose. Viele Leute sind bereits mit dieser Frage hoffnungslos überfordert.

Na wenn das mal nicht zynisch ist.

CoBi um 00:18 Uhr

17. November 2007

Grundsetzliches

Horch, was kommt von draußen rein.
Ein weißes Fähnelein.

DenKa um 05:56 Uhr

16. November 2007

Armut == Sozialhilfeempfänger

Das mit der Armut ist schon so ein Ding. Denn unter den historischen Begriff fallen hierzulande nur wenige Menschen. Also muß man halt andere Definitionen schaffen, damit man weiter schöne Schlagzeilen über die “real existierende Armut” titeln kann.

Bezüglich der Kinderarmut hat man sich jetzt wohl auf “Sozialversicherungs-abhängig” eingeschoßen. D.h. ein Kind wird als in Armut lebend betrachtet, wenn es auf Sozialhilfe angewiesen ist.

Das hat natürlich auf der einen Seite den Vorteil, daß wir hier keine Durchschnitts- oder Medianspielereien haben, bei der ein paar (konjunkturbedingte) neureiches (sic!) Kids künstlich für mehr Armut sorgen. Das ist lobenswert.

Auf der anderen Seite führt dies aber zu dem lustigen Effekt, daß viele geforderte Maßnahmen nichts an diesem Status ändern. Denn einzig und allein die Schaffung von (besser bezahlten) Arbeitsplätzen ändert diese Armuts-Zuordnung.

Die Erhöhung von Sozialhilfe an sich bringt nichts. Und wenn man andere Zuschüße und Sachwerte Leistungen auf die Sozialhilfe anrechnen würde, damit offiziell keine solche mehr zu zahlen wäre, würde sich auch nur dann was ändern, wenn diese Zusatzleistungen insgesamt soviel größer sind, als daß sie die bisherige Sozialhilfe ersetzen. Und das wäre dann auch nur Namenskosmetik bei der unklar ist, ob sich die prekäre Situation solcher Kinder überhaupt verbessert.

Es zeigt sich einmal mehr, daß es mehr als dumm ist, bestehende Begrifflichkeiten einfach mit neuen Bedeutungen zu versehen.

CoBi um 13:46 Uhr

15. November 2007

Schlechterdings auf Gut Abgehangen

Es wird auf Vorrat gespeichert …

…für schlechte Zeiten.

DenKa um 02:56 Uhr