ohne pointe

das wohl patriotischste Blog aus dem Land der Kernspalter und Autobauer

Plong
Verstehendes Lesen

1993 erschien ein Comic, der nur gut 14 Jahre und meiner Freundin bedurfte, um mir nahe zu kommen und aus Comickonsum und -wertschätzung eine künstlerische Zuneigung bis zur wahrscheinlichen Abhängigkeit zu erschaffen.

Understanding Comics von Scott McCloud ist kein Weihnachtsgeschenk und in dieser neuen Tradition erstes in einer unbestimmten Reihe.

Dass Comics eine Art der Kunst für sich sind und in ihrer Form und Darreichung Grenzen sprengen und Inhalte derart aufbereiten können, dass Menschen Gefallen finden, war mir – Konsument und Ignorant neuzeitlicher und überhaupt Comics und ihrer Entwicklung – bekannt.

Angenehm, das auch in humorvoller Aufbereitung und fundierter Ausarbeitung nachlesen zu können. Wer Comics nicht kennt, nicht schätzt, nicht mag, dem sei zumindest dieser Comic ans Herz gelegt.

Mir selbst sei mitgegeben, dass ich ab sofort nicht nur diesem speziellen Comic verfallen bin, sondern darüber hinaus die nächsten Jahre wahrscheinlich ein kleines Vermögen in Comics investieren werde. Nicht nur, um die “klassischen” Comics aufzusammeln, sondern das Universum dahinter kennenzulernen.

Weiter mit Der Tod und das Mädchen.

DenKa am 25.12.2007 um 19:26 Uhr

Ich liebe im Buch die Stelle, an der er beschreibt, daß nur das existiert was er sieht und sich unmittelbar hinter ihm alles auflöst.

· CoBi um 13:54 Uhr am 27.12.2007

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