Auch.
ИкониDas ging ja dann doch ungewohnt schnell, daß etwas mehr Licht in die In-App-Purchase-”Hysterie” gekommen ist. Gegenüber All Things Digital kommentierte Apple, daß es ihnen darum ginge, daß Käufe von Inhalten und Features auch über In-App-Purchases möglich seien müssen.
Und damit ist das gemeint, was man z.B. bei deutschen Zeitungsapplikationen durchaus findet. Ich kann bestimmte Ausgaben oder für bestimmte Zeiträume die Inhalte lesen oder aber wenn ich Abonnent bin, gegen entsprechende Anmeldung darauf zugreifen.
Das ist auch gar nicht mal so unsinnig, da Apple auf diese Weise durchsetzt, daß die Nutzer eines iOS-Gerätes an den Inhalten und Features partizipieren können, ohne einen extra Account anlegen oder gar ein Abo eingehen zu müssen. Die bisherige Apple-ID reicht aus und man bekommt Stoff.
Es steht vorerst auch nirgendwo, daß die Preise identisch seien müssen. Insoweit würde ich es auch nicht falsch halten, wenn der Erwerb über In-App-Purchases teurer ausfällt. (Ist teilweise sowieso nicht umgehbar, da Apple ein festes Preisraster hat.) So kann man mal schnell reinschnuppern. Wenn man es dann billiger will, nimmt man halt das Payment-System des App-Anbieters mit den damit verbundenen Vor- und Nachteilen.
Bleibt als Grauzone nur die Frage wie das nun genau auszusehen hat. Darf ich in meiner Applikation zwei Preise anbieten? Zwei Kauf-Buttons? Oder darf ich nur In-App-Purchase für den Spontankauf präsentieren und muß ansonsten den Nutzer irgendwie auf meine Website lotsen?
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